| Volksoper Wien |
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Die Volksoper ist Wiens großes Haus für Operette, Oper, Musical und Ballett, das anspruchsvolle musikalische Unterhaltung bietet. Farbig, vielschichtig und lebensfroh widmet sie sich als einziges Wiener Haus dem Genre Operette. Ein hervorragendes Sängerensemble und das exzellente Orchester, das in allen Genres gleichermaßen zu Hause ist, sorgen für unterhaltsame Musiktheaterabende.
Zwischen September und Juni stehen in knapp 300 Aufführungen rund 35 verschiedene Produktionen auf dem Programm des 1.337 Plätze fassenden Repertoiretheaters. Von der "Zauberflöte" bis zu "Tosca", vom Musical "My Fair Lady" bis zum Ballett "Max und Moritz" reicht dabei das Repertoire der Volksoper Wien. Nicht zu vergessen Operettenklassiker wie "Die Fledermaus", "Die lustige Witwe" oder"Die Csárdásfürstin".
Im September 2007 übernahm Burgschauspieler Robert Meyer die Direktion der Volksoper. Rasch konnte er die Volksoper wieder
als das Musiktheater Wiens positionieren, in dem Unterhaltung
gepaart mit größter künstlerischer Qualität geboten wird. Besonderes Augenmerk legt Robert Meyer, der selbst in zahlreichen Vorstellungen
auf der Bühne steht, auf die Operette, an deren Aufwertung er arbeitet. Daneben zählen Opern des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, klassisches Musical und Ballett zu den Repertoiresäulen der Volksoper.
Mit "Volksoper Spezial" wurde eine 5. Sparte geschaffen,
die Soireen, Kabarettistisches und Parodistisches umfasst.
Mit einem kinderfreundlichen Programm, Kinder-Workshops,
einer KinderErmäßigung von 75 % bis 15. Jahre, Kinder-Zyklen, Schulprojekten und Führungen wird Kindern der Zugang
zur Welt des Musiktheaters erleichtert. |
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| Geschichte des Hauses |
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Die heutige Volksoper Wien wurde 1898 als "Kaiser-Jubiläums-Stadttheater" eröffnet und zunächst nur als Sprechbühne geführt. Erst 1903 wurden auch Opern und Singspiele in den Spielplan aufgenommen. 1904 wird aus dem Stadttheater Wien die Volksoper.
"Tosca" (1907) und "Salome" (1910) hatten an der Volksoper ihre Wiener Erstaufführung; weltbekannte Sängerinnen und Sänger wie Maria Jeritza, Leo Slezak oder Richard Tauber sind schon zu Beginn ihrer Karriere an der Volksoper aufgetreten; Alexander Zemlinsky wirkte hier als Dirigent und ab 1906 als erster Kapellmeister. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich die Volksoper zu Wiens zweitem repräsentativem Opernhaus, wurde aber ab 1929 wieder zu einem "Neuen Wiener Schauspielhaus", in dem auch "leichte" Operetten gegeben wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente die Volksoper als Ausweichquartier für die zerstörte Wiener Staatsoper.
Nach der Wiedereröffnung der Staatsoper 1955 wurde die Volksoper wieder als selbständiges Musiktheater mit Oper, Operette und
Musical geführt. Seitdem haben die Direktoren Franz Salmhofer (1955-63), Albert Moser (1963-73), Karl Dönch (1973-86), Eberhard Waechter
(1987-92) Ioan Holender (1992-96), Klaus Bachler (1996-99),
Dominique Mentha (1999-2003) und Rudolf Berger (2003-2007)
das Profil der Volksoper geprägt. |
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Ausschnitt aus dem Bundestheaterorganisationsgesetz 1998
§ 2/5 Die Volksoper Wien ist als repräsentatives Repertoiretheater für
Oper, Spieloper, Operette, Musical und für Ballett und modernen Tanz zu
führen. Durch die Förderung sängerischer Entwicklungen soll ein genuines
Volksopernensemble weiterentwickelt werden. Die ,,Volksoper'' soll eine
Ergänzung und Erweiterung des österreichischen Musiktheater - und
Tanzangebotes in Richtung Innovation hinsichtlich Spielplan und
Interpreten sein und dadurch auf eine zeitgemäße Weiterentwicklung des
Begriffes ,,Volksoper'' einwirken sowie den Aspekt der Kulturvermittlung
für ein breites Publikum mitberücksichtigen. Die Stellung der Volksoper
Wien im Kreis der internationalen Häuser ähnlicher Ausrichtung ist zu
erhalten und auszubauen. Das qualitativ hervorragende Angebot an
Operette und Spieloper ist zu erhalten. Wesentliche Grundlage der
künstlerischen Qualität des Repertoiretheaters mit breitgefächertem
Spielplan ist das Orchester, das im erforderlichen Umfang
aufrechtzuerhalten ist. |
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| Erreichbarkeit: |
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Öffentliche Verkehrsmittel:
Wiener Linien
U-Bahnlinie U6
Straßenbahnen 40, 41, 42
Bus 40A
Haltestelle
Währinger Straße / Volksoper
Ein Taxistandplatz befindet sich am Währinger Gürtel.
Mit dem Auto:
Parkgarage im WIFI und im AKH |
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| Volksoper Wien |
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| A-1090 Wien, Währingerstraße 78 |
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+43-(0)1- 514 44-30 |
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Briefmarken bei Post.at zum Thema |
| 100 Jahre Volksoper in Wien |
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Das
"Kaiser-Jubiläums-Stadttheater", die
heutige Volksoper, wurde am 14.
Dezember 1898 unter der Direktion
Adam Müller-Guttenbrunn mit der
"Hermannschlacht" von Heinrich von
Kleist eröffnet. Nach einer sehr
wechselhaften und nicht immer
konfliktfreien Geschichte des Hauses
wurde die Volksoper - nunmehr im
Verband der Bundestheater -
schließlich unter der Direktion von
Franz Salmhofer, später unter Karl
Dönch und dem berühmten Bariton
Eberhart Wächter eine weltweit
beachtete Bühne und ist heute eine
außerordentlich geschätzte
Pflegestätte für Oper, Operette und
Musical. |
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Erscheinungsdatum: |
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10.9 1998 |
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Druckart: |
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Rastertiefdruck |
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Entwurf: |
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Helga Herger |
| Druck: |
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Österreichische
Staatsdruckerei |
| Art: |
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Sonderpostmarke |
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auszugsweise aus |
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| Weitere Ergebnisse zum Thema |
| Theater
/ Kunst / Oper |
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