Anfang des Jahres 2005 nutzten 95% der österreichischen Unternehmen
mit mehr als 9 Beschäftigten das Internet. Während alle Großunternehmen im Netz sind
und unter den mittelgroßen Unternehmen 99% das Internet nutzen, liegt diese Zahl bei den
Kleinunternehmen von
10 bis 49 Beschäftigten bei 94%.
Unter den verschiedenen Verbindungstechniken, mit deren Hilfe man in Internet einsteigen
kann, gewinnen die Breitbandverbindungen immer mehr an Bedeutung. Bereits 64% der
österreichischen Unternehmen mit Internet-Zugang haben einen Breitbandanschluss. Unter
den Großunternehmen sind es 94%, wiederum 82% aller mittelgroßen Unternehmen und 60%
aller
Kleinunternehmen steigen auf diese Weise ins Internet ein. Nur mehr 42%
aller Unternehmen mit Internet-Zugang haben zu diesem Zweck einen ISDN-Anschluss.
Im Jänner 2005 haben 82% der untersuchten Unternehmen das Internet für die Abwicklung
von Bank- und Finanzdienstleistungen verwendet. Im Jahr 2004 nutzten 75% der Unternehmen
E-Government-Angebote. 91% der Unternehmen, die E-Government-Angebote nutzen, verwenden es
zum Herunterladen von Formularen. 75% dieser Unternehmen gaben an, das Internet zur
Gewinnung von Informationen von öffentlichen Websites zu nutzen. 48% der Unternehmen
haben bereits komplette behördliche Vorgänge elektronisch abgewickelt.
Im Jänner 2005 waren 70% aller Unternehmen mit einer eigenen Website im Internet
vertreten. Der höchste Anteil von Unternehmen mit Website findet sich in der Hotellerie
(94%). Von den Unternehmen in den untersuchten Branchen wurden folgende
Sicherheitsmaßnahmen in Bezug auf die Internetnutzung verwendet: 95% gaben an,
Virenschutzprogramme einzusetzen. Zum Schutz der eigenen Systeme verwenden 72% der
Unternehmen eine Firewall, 43% sichern ihre Daten extern und räumlich getrennt. Ein
sicherer Server wird von 29% aller Unternehmen verwendet.
Nur 6% der Unternehmen gaben an, eine digitale Unterschrift als
Authentifizierungsmaßnahme zu verwenden. 36% der Unternehmen mit Internet-Zugang hatten
im Zeitraum von Jänner 2004 bis Jänner 2005 Sicherheitsprobleme. 97% der Unternehmen,
die Sicherheitsprobleme hatten, gaben an, durch Computerviren, Würmer oder Trojaner
Daten- und / oder Zeitverluste erlitten zu haben.
Quelle: Statistik Austria